Erfolgreiches Jahr für die Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank

37.000 Mitglieder schenken der Bank ihr Vertrauen

Augsburg, 26.05.2015: Die Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank hat am 20.05.2015 mit der Vertreterversammlung in der Industrie- und Handelskammer Schwaben auch bilanztechnisch das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 6 Millionen Euro auf 1.363 Millionen Euro, das gesamte betreute Kundenvolumen konnte um 40 Millionen Euro auf 2,74 Milliarden Euro ausgebaut werden. Von der guten Entwicklung der Bank, mit einem konstanten Bilanzgewinn von 2,7 Millionen Euro, profitieren die nunmehr 37.000 Mitglieder mit einer Dividende von 4 Prozent auf die Geschäftsanteile.

„Das Geschäftsjahr 2014 war ein gutes Jahr. Unsere Mitglieder und Kunden blicken nach wie vor optimistisch in die Zukunft. Sie haben angesichts des niedrigen Zinsniveaus in die eigene Firma oder die eigenen vier Wände investiert.“ Dies betonte Heinrich Stumpf, Vorstandsmitglied der Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank. So führte das positive Konsumklima zu einem Anstieg der Kredite um 1,4 Prozent auf 694 Millionen Euro. Auf der Suche nach einer Alternative zur klassischen Geldanlage hätten sich viele Kunden und Mitglieder für das sogenannte „Betongold“ entschieden und investierten in Einfamilienhäuser, Grundstücke und Eigentumswohnungen. Die Augusta-Bank verhalf knapp 70 Kunden zu einer Immobilie für den Eigenbedarf beziehungsweise zur Geldanlage und vermittelte Objekte mit einem Umsatzvolumen von insgesamt 10,6 Millionen Euro. Ein Ende des Booms, so der Vorstand, sei noch nicht absehbar. Als Folge dieser starken Investitionsneigung pendelten sich die Kundeneinlagen in etwa auf Vorjahresniveau mit einem Plus von 12 Millionen Euro auf 1.185 Millionen Euro ein. Bedingt durch die anhaltende Niedrigzinsphase und die erhöhte Unsicherheit der Sparer angesichts der Eurostaatsschuldenkrise waren vor allem schnell verfügbare und sichere Anlageformen gefragt.

Das klassische Grundgeschäft der regionalen Genossenschaftsbank, betonte Vorstandsmitglied Stefan Harnauer, sei das Zinsgeschäft - die Hereinnahme von Kundengeldern und das Ausleihen als Kundenkredit. Durch das extrem niedrige Zinsniveau sei jedoch die Spanne zwischen Guthaben- und Kreditzins immer enger geworden. In 2014 hat der positive Geschäftsverlauf und das gute Kreditgeschäft der letzten Jahre dafür gesorgt, dass die Entwicklung der Zinsstrukturkurve und das anhaltend niedrige Zinsniveau größtenteils noch kompensiert werden konnten. So beträgt der Zinsüberschuss im letzten Jahr 29,3 Millionen Euro.

Die Mitglieder stimmten dem Jahresabschluss und der Verwendung des Jahresüberschusses zu und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die langjährigen Mitglieder Dieter Weidner, Aufsichtsratsvorsitzender, und Peter Schmalz, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, in ihren Ehrenämtern bestätigt.