Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank schüttet 4 % Dividende aus

Vertrauen der Mitglieder und Kunden zahlt sich aus

Augsburg, 31.05.2017: Die Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank hat am 31.05.2017 auf der Vertreterversammlung in der Industrie- und Handelskammer auch bilanztechnisch einen Schlussstrich unter das für die Bank erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2016 gezogen. Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Weidner begrüßte auch im Namen des Gesamtvorstandes über 270 Vertreter, Ersatzvertreter und geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Mit einer Dividende in Höhe von 4,0 Prozent werden die 37.291 Mitglieder am erwirtschafteten Bilanzgewinn beteiligt. Die Bilanzsumme konnte erneut um  3,8 % auf 1.434 Millionen Euro gesteigert werden.

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Genossenschaftsbank wieder ein gefragter Finanzpartner in der Region. Der Kreditbestand konnte um 43 Millionen Euro auf 762 Millionen Euro gesteigert werden. Dabei entfielen 486 Millionen Euro auf das Firmenkundengeschäft. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Kundeneinlagen, die um 47 Millionen Euro auf 1.254 Millionen Euro anstiegen. Um 126 Millionen Euro konnte das betreute Kundengesamtvolumen gesteigert werden und beträgt nun insgesamt 2,95 Milliarden Euro. Das betreute Kundengesamtvolumen umfasst neben den bilanziellen Einlagen auch die verwalteten Kundengelder bei genossenschaftlichen Partnerinstituten, wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V-Versicherung. 

Erfreulich entwickelte sich auch die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder. So konnte die Augusta-Bank fast 3.000 neue Mitglieder in den vergangenen fünf Jahren hinzugewinnen. Stolz ist die Bank auch insbesondere auf viele langjährige Mitglieder, die dem Institut bereits seit vielen Jahren verbunden sind. So wurden im Rahmen der Vertreterversammlung die Stadt Neusäß für 50 Jahre Mitgliedschaft und die Stadt Stadtbergen für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Vorstandsmitglied Heinrich Stumpf überreichte den anwesenden Vertretern der Städte, Herrn Richard Greiner (1. Bürgermeister der Stadt Neusäß) und Herrn Paulus Metz (1. Bürgermeister der Stadt Stadtbergen), eine Spende in Höhe von je 1.500,00 Euro. „Als regionale Genossenschaftsbank möchten wir auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und unseren Beitrag zur Förderung der Kultur und des öffentlichen Lebens leisten. Im vergangenen Jahr haben wir dabei insgesamt 145.000 Euro an Spenden und Beiträgen für eine Vielzahl an Projekten und Maßnahmen aufgewendet.“, führte Vorstandsmitglied Heinrich Stumpf im Rahmen der Spendenübergabe aus. 

Das Jahr 2016 war geprägt von den Herausforderungen durch die Niedrigzinspolitik, zunehmende Regulatorik, Digitalisierung und demografischem Wandel. Trotz anhaltendem niedrigem Zinsniveau konnte ein zufriedenstellender Zinsüberschuss in Höhe von fast 27,8 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Insbesondere bedingt durch ein weiterhin gutes Wertpapiergeschäft konnte das Provisionsergebnis mit 11,0 Millionen Euro ebenfalls auf Vorjahresniveau gehalten werden. 

Vorstandsmitglied Stefan Harnauer zeigte sich mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres insgesamt sehr zufrieden: „Unsere Bank behauptete sich 2016 einmal mehr erfolgreich auf dem heimischen Markt für Finanzdienstleistungen und ist mit einer soliden und ausgewogenen Geschäftspolitik für die Anforderungen des Gesetzgebers und die zukünftigen Herausforderungen im Marktumfeld gut gerüstet.“ 

Dass die Vertreter mit dem Kurs ihrer Bank zufrieden sind, demonstrierten sie auf der Versammlung mit eindeutigen Beschlüssen. So wurden – jeweils ohne eine Gegenstimme – der Jahresbericht bestätigt sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Turnus- und satzungsgemäß schieden in diesem Jahr die Herren Gerhard Arlt, Josef Lechner und Peter Westner aus dem Aufsichtsrat aus. Während sich die Herren Lechner und Westner zur Wiederwahl stellten, stand Herr Arlt für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung. Für ihn rückte Herr Erich Schulz aus Augsburg in das Aufsichtsgremium der Bank nach.