Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank zieht positive Jahresbilanz 2017

Starker Partner in der Region

Augsburg, 16.05.2018: Die Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank hat am 16.05.2018 auf der Vertreterversammlung in der Industrie- und Handelskammer auch bilanztechnisch einen Schlussstrich unter das für die Bank erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2017 gezogen. Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Weidner begrüßte auch im Namen des Gesamtvorstandes rund 230 Vertreter, Ersatzvertreter und geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Die Bilanzsumme konnte erneut um 2,0 Prozent auf 1.463 Millionen Euro gesteigert werden. Mit einer Dividende in Höhe von 3,0 Prozent werden die 37.382 Mitglieder am erwirtschafteten Bilanzgewinn beteiligt.

Bei der Vertreterversammlung der Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank zeigte sich einmal mehr, wie wichtig die örtliche Kreditgenossenschaft für die Region ist. 769 Millionen Euro an Krediten hat die Bank insgesamt vergeben. Diese Kredite sind der Motor der heimischen Wirtschaft und steigern die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes und des Handwerks. Privatkunden konnten sich dadurch den Traum vom Eigenheim erfüllen oder bauliche Renovierungen vornehmen. Vorstandsmitglied Heinrich Stumpf hob die regionale Verankerung der Bank hervor: „Die Kreditvergabe, die wir tätigen, die Löhne und Gehälter sowie die Steuern, die wir leisten, verbleiben in der Region, in der wir verwurzelt sind.“ Dazu kommt die Unterstützung als Partner und Förderer für soziale, kulturelle und karitative Zwecke. Insgesamt 145.000 Euro wurden hierfür im Jahr 2017 aufgewendet.

Möglich wird dies durch ein weiterhin erfolgreiches Kundengeschäft. Im vergangenen Jahr konnte die Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank ihre Bilanzsumme um 2,0 Prozent auf 1.463 Millionen Euro steigern. Bei den Einlagen verzeichnete die Bank ein Wachstum von 25 Millionen Euro auf 1.279 Millionen Euro. Trotz Niedrigzinsphase war das Institut bei Privatpersonen und mittelständischen Unternehmern weiterhin gefragt. Das Kundengesamtvolumen stieg auf 3,04 Milliarden Euro (2016: 2,95 Milliarden Euro). Die Zahl umfasst neben den bilanziellen Einlagen und Krediten auch die verwalteten Kundengelder bei genossenschaftlichen Partnerinstituten, wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V-Versicherung. 

Die Zeiten bleiben für die Bank allerdings trotzdem herausfordernd. Niedrigzinsniveau, Regulatorik, Digitalisierung und demografischer Wandel sind hier zu nennen. Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro lag der Gewinn auf Vorjahresniveau. Die 37.382 Anteilseigner erhalten als Gewinnbeteiligung eine Dividende in Höhe von 3,0 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung einstimmig.

Stolz ist die Augusta-Bank eG Raiffeisen-Volksbank auf die zahlreichen Mitglieder, die dem Institut bereits seit vielen Jahren verbunden sind. So wurde im Rahmen der Vertreterversammlung das katholische Kinderheim Augsburg-Hochzoll e.V. für 80 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Heinrich Stumpf überreichte dem Vorstand des Kinderheims, Herrn Wilhelm Klostermair, eine Spende in Höhe von 2.500,00 Euro.

Vorstandsmitglied Stefan Harnauer stellte die wichtigsten Kennzahlen der Bilanz vor und zeigte sich mit dem Ergebnis der Bank zufrieden: „Es ist uns in einem schwierigen Marktumfeld gelungen, unsere Position zu festigen und weiter auszubauen.“, so Stefan Harnauer. Trotz anhaltendem niedrigem Zinsniveau konnte ein zufriedenstellender Zinsüberschuss in Höhe von 27,3 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Das Provisionsergebnis konnte mit einem Wert von 11,7 Millionen Euro leicht gesteigert werden.

Mit dieser Ausgangslage fühlt sich die Bank gut gerüstet für die Anforderungen des Gesetzgebers und die genannten Herausforderungen des Marktes. Die Vertreter zeigten sich mit dem Ergebnis ebenfalls zufrieden. Das demonstrierten sie auf der Versammlung mit eindeutigen einstimmigen Beschlüssen. Unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Weidner haben die Vertreter den Jahresbericht festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat entlastet – jeweils einstimmig. Einig zeigten sich die Mitglieder auch bei den Wahlen zum Aufsichtsrat. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Weidner sowie der stellvertretende Vorsitzende, Herr Peter Schmalz, wurden für drei weitere Jahre bestätigt.

Abschluss der Vertreterversammlung bildete der Tagungsordnungspunkt „Verschiedenes“, indem Vorstandsmitglied Heinrich Stumpf ausführlich über die geplante Fusion mit der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG informierte: Durch die Fusion sollen Mitglieder und Kunden künftig ein noch größeres und spezielleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können. Ein wichtiges Ziel ist dabei der Erhalt der Kundennähe. So werden auch in Zukunft persönlicher Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen vor Ort gewährleistet sein. Gleichzeitig werden durch den Zusammenschluss Synergien geschaffen, die Themen wie Regulatorik oder Digitalisierung noch zügiger vorantreiben. Die wirtschaftliche Kraft der Bank ermöglicht langfristig sichere Arbeitsplätze und schafft einen noch attraktiveren Arbeitgeber. Mit der erfolgreichen Fusion im Mai 2019 entsteht eine starke Volks- und Raiffeisenbank für die Region.